Für den Ost-Gewachsenen sind Begriffe wie
Broiler oder Grillette eine Selbstverständlichkeit.
Man ist ja damit groß geworden. In der DDR!

Doch Begriffe wie ABI und BGL stellen eine Hürde dar, die ein Ossi noch locker meistert, wenn der Wessi spätestens hier beim Millionenquiz alle seine Joker verbraten hat - und noch immer nicht die Lösung weiß.
Da wird man doch in jeder Unterhaltung als Wessi geoutet. Ja, muß das denn sein?

Aber was wäre unsere Homepage ohne unterstützende Hilfe für unsere Bundesbrüder- und schwestern. Nichts weiter als eine dröge Web-Page mit nostalgischem Touch.Scheut euch also nicht, Fragen zu stellen: "Was issn ne ABI? Oder datt KWO?"
Wir bemühen uns, dann mit Rat und Tat zur Seite zu gehen, äh, zu stehen.

Hier die Abendschule für Ost -Idiome:

GST (Ge-eS-Te):
In Taucherkreisen auch bekannt unter Grillen-Saufen-Tauchen,
war das der Funpark der Ost-Jugend: die Gesellschaft für Sport und Technik.
Neben unerfreulichem Rumgerobbe im Schlamm zwecks vormilitärischer Ausbildung gab es Geländespiele, Motorradfahren, LKW-Führerscheine fürn Appel unnen Ei (roundabout 70,- Mark), Tauchen, Fallschirmspringen
(je nach Laufbahnausbildung).
Bei Grillabenden wurde dann gesoffen, bis der Klempner klingelt. War ´ne geile Zeit.

MZ (Emmzett):
Das Standardfortbewegungsmittel des juvenilen Ossis: die MZ aus Zschopau
Die neueren Typen waren die ETZ125, 150, 250 und 251.
Davor gab es noch so phantasievolle Namen wie ES, ETS, TS

ETZ (E-Te-Zett oder auch Eetz):
Moderatt, welches zweitaktmäßig, bei 250 ccm im Schnitt mit 130-140 Km/h, über die DDR-Autobahnen raste, Kawasaki und Co. hinter sich lassend, denn wenn die auch nur einen Pups über 100 fuhren, wurden sie gnadenlos abkassiert; Transitreisende
kennen den Spaß, gezahlt wurde in West.
Herhalten mußte sie für alles: Zelten fahren, im Wald herum"crossen", umgebaut werden.
Besonders gut eingefahrene Modelle wurden schon mit 150 km/h gesichtet, aber nur ganz kurz, sonst war der Motor hin.


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